Vor allem jüngere Menschen ziehen Printmailings der E-Mail-Werbung vor

Vor allem jüngere Menschen ziehen Printmailings der E-Mail-Werbung vor

Printmailings erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit und auch in Zukunft sollten Unternehmen vermehrt auf das Medium Print setzen. Was wir in unserer täglichen Arbeit erfahren, bestätigen zudem auch etliche Studien. So auch die Nielsen-RAPP Germany-Studie „Die Zukunft des Mailings“, welche die Wirkung von Direct Mailings und E-Mailings direkt gegenüberstellt.

Studie sieht gedruckte Mailings mit klaren Vorteilen

Wenn wir von der Zukunft der postalischen Kundenansprache reden, müssen wir zum einen die junge und internetaffine Zielgruppe und zum anderen die Omnipräsenz von Newslettern und E-Mails berücksichtigen.

Genau das hat auch die Nielsen-RAPP Germany-Studie getan und herausgefunden, dass es gerade die jungen Empfänger sind, die ein Mailing im Briefumschlag bevorzugen und für eine hochwertige Ansprache halten sofern dieser personalisiert daherkommt.

Hier fällt auf, dass eher ältere Menschen zwischen 55–65 Jahre E-Mails als subjektiv positiv bewerten und nicht die jungen Menschen zwischen 16 und 34 Jahren. Das liegt in erster Linie daran, dass die jüngere Zielgruppe sowohl um die Vor- als auch um die Nachteile elektronischer Post wissen. Hier sind es in der Studie immerhin etwas mehr als 63 Prozent, die eine E-Mail als ein Instrument einer unpersönlichen Massenansprache ansehen und ein personalisiertes Print-Mailing in einem Umschlag oder den Selfmailer als eine qualitativ hochwertige Ansprache ansehen.

So heißt es in der Studie:

„Jüngere Zielgruppen wollen das Beste aus beiden Welten: Die Hochwertigkeit eines Mailings im echten Briefumschlag und die Individualisierbarkeit eines E-Mailings.“ (Quelle: Nielsen-RAPP Germany-Studie „Die Zukunft des Mailings“)

Ein crossmedialer Marketingmix ist wichtiger denn je

Die Nielsen-RAPP Germany-Studie zeigt deutlich, dass elektronische Medien aus dem Zeitalter der Digitalisierung nicht die postalischen (Print-)Medien verdrängt haben. Hier gilt es eher Synergie-Effekte zu nutzen. So fand die Studie zudem heraus, dass E-Mails eher konkrete Kaufangebote erfolgreich vermitteln, während das Print-Mailing den Empfänger am stärksten zu einer Weiterempfehlung motiviert. Kombiniert ein Unternehmen beide Vorteile in einem intelligenten crossmedialen Marketingmix, hat es bessere Chancen, im Bereich Dialogmarketing auf ganzer Linie zu punkten.