Alle Artikel von Niels Poppelbaum

Damit Ihr Postkarten-Mailing sicher und schnell bei Ihrer Zielgruppe ankommt, setzt die Deutsche Post technische Anlagen ein, die Sendungen vollautomatisch sortieren. Kriterien der Automationsfähigkeit sind die sogenannte Maschinenlesbarkeit von Anschrift und Frankierung sowie die korrekte Gestaltung der Aufschriftseite. Auch die physische Beschaffenheit der Postsendung spielt eine Rolle. Wie die Aufschriftseite einer Postkarte mit Adressfeld richtig gestaltet wird, erläutern wir in diesem Blogartikel.

Wenn Sie Unterstützung beim Aussand Ihres Postkartenmailings benötigen oder sich die Arbeit schlicht nicht machen wollen, greifen Sie einfach auf die umfangreichen Leistungen unseres Lettershops zurück. Wir kuvertieren, frankieren und personalisieren Ihre Mailings schnell, preisgünstig und zuverlässig.

Postkarte mit Adressfeld: Formate und Zonen

Die Deutsche Post unterscheidet zwischen den Formaten Standard, Kompakt, Groß und Maxi. Für alle Produkte gibt es fixe Parameter für Länge, Breite, Dicke und Gewicht. So darf eine
Postkarte eine Länge von 140 bis 235 Millimeter und eine Breite von 90 bis 125 Millimeter haben. In der sogenannten Aufschriftseite finden Daten des Empfängers und des Absenders Platz sowie die Codierung – die „übersetzte“ Anschrift –, und der Frankiervermerk. Größe und Beschaffenheit sind in Zonen fest definiert und heißen: Lesezone, Absenderzone, Frankierzone und Codierzone. Für die Aufschrift gilt: Sie darf nicht länger als 100 mm und muss immer einspaltig sein. Alle Angaben müssen in einer eigenen Zeile stehen; die einzelnen Bestandteile dürfen weder unterstrichen noch umrandet sein.

Die Lesezone

Die Lesezone einer Postkarte ist immer für die Anschrift vorgesehen. Diese muss sich vollständig innerhalb der Lesezone befinden. Folgende Abstände müssen beim Druck eingehalten werden: 40 mm vom oberen Rand der Sendung, von den übrigen Rändern ist ein Abstand von mindestens 15 mm vorgesehen. Die Anschrift muss parallel zu den langen Seiten ausgerichtet sein, der Empfänger soll schnell erfassbar und bestimmbar sein. Auch die Adresse des Absenders darf in der Lesezone platziert werden, allerdings nur einzeilig und oberhalb der Empfänger-Adresse.

Was gilt es weiters zu beachten? Der Hintergrund der Anschrift muss hell sein, also entweder weiß oder einfarbig in einem Pastellton. Das gilt auch für einen umlaufenden Bereich von 3 mm. Wenn die übrige Lesezone farblich oder grafisch gestaltet wird, gilt es, eine weitere sogenannte Ruhezone von 20 mm zu einzuplanen, für die ebenfalls Weiß oder eine helle Farbe gewählt werden muss. Eine dunkle Gestaltung der Ruhezone ist erlaubt, sofern das Aufschriftfeld rechteckig ist (Länge mindestens 70 mm, Breite 45 mm) und sich mit einem deutlichen Kontrast vom weiteren Layout abhebt. Die Anschrift muss dann mindestens einen Abstand von 3 mm zu allen anderen Rändern des Aufschriftfeldes haben.

Zusätzliche alphanumerische Angaben dürfen nur links und oberhalb der Anschrift platziert werden, und zwar mit einem Abstand von mindestens 20 mm. Eine Ausnahme ist eine alphanumerische Angabe im Negativdruck. In diesem Fall darf der Druck 5 mm an die Anschrift heranreichen.

Die Absenderzone

Die Absenderangabe kommt in die Absenderzone. In einer Postkarte mit Adressfeld muss sie in der linken oberen Ecke der Aufschriftseite platziert werden. Diese Maße müssen für die Absenderzone eingehalten werden: 40 mm Breite, das Ende muss 74 mm vom rechten Seitenrand entfernt sein. Alternativ darf die Absenderangabe oberhalb der Absenderangabe stehen. In diesem Fall muss die Absender-Adresse jedoch einzeilig bei deutlich kleinerem Schriftgrad sein. Andernfalls können Verwechslungen bei den Empfängern nicht ausgeschlossen werden.

In der Absenderzone sind auch andere Angaben erlaubt, wie Werbeaufdrucke oder Grafiken (diese dürfen aber nicht aus der Absenderzone herausragen), Filialanschriften oder ein Datenschutzvermerk.

Die Frankierzone

Ganz klar: Auch Postkarten mit Adressfeld müssen ordnungsgemäß frankiert werden. Ordnungsgemäß deshalb, weil ausschließlich Frankierarten angebracht werden dürfen, die von der Deutschen Post zugelassen sind. Das darf alles ins Frankierfeld hinein: die Frankierung, sonstige postalische Vermerke und zusätzliche Servicehinweise der Deutschen Post.

Die Frankierzone ist in der Aufschriftseite in der rechten oberen Ecke platziert. Ab dem rechten Rand misst sie 74 mm in der Länge. Ab dem oberen Rand ist sie 40 mm breit. Digitale Frankiervermerke dürfen nicht aus diesem Bereich herausragen. Verkürzte Frankiervermerke dürfen auch innerhalb der Aufschrift angebracht werden. Die gesamte Fläche der Frankierzone darf auch farbig sein. Logos oder Störer sind erlaubt, sofern sie nicht viereckig sind oder sich innerhalb eines viereckigen Rahmens befinden. Alphanumerische Angaben dürfen im Negativdruck angebracht werden.

Ein Postkarten-Mailing kann unterschiedlich freigemacht werden. Bitte beachten Sie dazu folgende Vorgaben der Deutschen Post:

Frankiervermerk (Frankierwelle). Die Frankierwelle muss wie bereits erwähnt in der oberen rechten Ecke der Aufschriftseite angebracht werden. Hintergrundfarbe: Weiß oder Pastelltöne, inklusive einer umlaufenden Ruhezone von 5 mm. Druckfarbe des Frankiervermerks: Schwarz.

Verkürzter Frankiervermerk. Dieser darf im Bereich der Aufschrift platziert werden, jedoch gut sicht- und lesbar rechts oberhalb der Anschrift. In der Frankierzone dürfen in diesem Fall keine alphanumerischen Angaben angebracht werden. Sie darf allerdings farbig bedruckt werden. Für Postkarten mit Adressfeld, die per DIALOGPOST verschickt werden, ist der verkürzte Frankiervermerk ideal.

Digitale Frankierarten. Hintergrundfarbe der gesamten Frankierzone: Weiß oder Pastelltöne. Achten Sie auf eine einwandfreie Druckqualität des Frankiervermerks/des Matrixcodes. Ein ausreichender Kontrast zum Hintergrund muss ebenfalls gewährleistet sein.

Die Codierzone

Wozu braucht es eine Codierzone? Damit Ihre Sendung reibungslos sortiert werden kann, wird die Anschrift maschinell gelesen und eine Leitcodierung „übersetzt“. Diese Leitcodierung wird in die Codierzone gedruckt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass das Material der Postkarte mit Adressfeld so saugfähig ist, dass die Codierung nicht verwischt.

Der Platz für die Codierzone befindet sich in der rechten unteren Ecke der Aufschriftseite. Ab dem rechten Rand misst sie 150 mm in der Länge. Ab dem unteren Rand ist sie 15 mm breit.

Weiters gilt es für die Codierzone zu beachten: Sie muss frei von Angaben und Unebenheiten sein. Daher bitte auch keine Etiketten oder Aufkleber anbringen. Farbe der Codierzone: auch hier wieder entweder über die gesamte Fläche weiß oder in Pastelltönen.

Postkarten-Rückseite kostenlos zum Download

Für ein Mailing per Postkarte mit Adressfeld empfehlen wir von Selfmailer die Produkte Postkarte DIN lang, das klassische Format DIN A6 oder die Postkarte Maxi. Bitte laden Sie sich die Postkarten-Rückseiten für das von Ihnen gewünschte Format kostenlos herunter. Die herunter gelandene Datei soll Ihnen helfen, Ihr nächstes Postkarten-Mailing postkonform zu gestalten. Für Detailfragen wenden Sie sich bitte jederzeit an unser kompetentes Team!

Postkarte DIN A6

Postkarte DIN lang

Postkarte Maxi

 

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Mailings sind ein hervorragendes Instrument, um Bestandskunden zu aktivieren – diese Tatsache steht für uns als langjährige Experten für Dialogmarketing außer Frage. Die jüngste Studie des Collaborative Marketing Clubs (CMC) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post und 43 Online-Shops hat dieses Thema eingehend untersucht. Sie bestätigt: Printmailings in Kombination mit Gutscheinen steigern sowohl die Conversion Rate als auch den Durchschnittswarenkorb. Die Studie belegt auch: Langjährige und treue Kunden reagieren am stärksten auf Werbebriefe mit Gutscheinen. Lauter gute Gründe, mit der Unterstützung von selfmailer.com gleich ein aktivierendes Mailing mit Gutscheinen zu starten!

Zahlen, Daten und Fakten zur CMC-Studie 2022

43 teilnehmende Online-Shops. Klare Selektion der Bestandskunden. 5 Monate Aktionszeitraum. 1.331.729 versandte Mailings mit maximal 50.000 Exemplaren pro Shop. Das Datum der letzten Bestellung der Bestandskunden durfte nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Untersucht wurde unter anderem, wie sich der Einsatz unterschiedlicher Gutscheine auf Response und Conversion auswirkten. Die Messgenauigkeit wurde mit einem individuellen Code auf jedem Gutschein sichergestellt. So viel vorab: Prozent-Gutscheine hatten gegenüber Euro-Gutscheinen die Nase vorn.

Couponkarte von Intersport mit heraustrennbaren Coupons

Die Ergebnisse der Studie: Print gewinnt auf allen Linien

Wir von selfmailer.com freuen uns, dass die Studie belegt, was wir seit jeher propagieren:

  1. Print pusht E-Commerce: Die Conversion Rate von Mailings mit Gutscheinen an Bestandskunden von Online-Shops beträgt durchschnittlich 4,7 %. Mit diesem Wert pendelt sich die Rate auf das Niveau vor der Corona-Pandemie ein. Während der Lockdowns – das gilt als Besonderheit – lag die CVR bei 6,8 %. Wenn Sie Ihr nächstes Mailing planen, denken Sie bitte daran, dass wir von selfmailer.com auch Codes drucken, mit denen Sie den Erfolg Ihrer Aussendung messen können. Ob auf Gutscheinen oder sonstigen Printprodukten: Sie haben die Wahl aus über 150 Codierungen.
  2. Print wirkt nachhaltig: Printmailings bleiben lange in Haushalten liegen. In der aktuellen Studie haben 51 % der Mailing-Empfänger ihre Gutscheine erst ab der fünften Woche nach Versand eingelöst. 33 % der Bestellungen, die auf das Mailing zurückgehen, erreichten die Online-Shops in den ersten 14 Tagen nach der Aussendung. Gutscheine drucken ist bei uns übrigens in zahlreichen Varianten möglich. Auch Rubbelkarten drucken wir von selfmailer.com – um die Spannung zu steigern und die Response Rate zu erhöhen.
  3. Print fördert die Kundenbindung und steigert die Umsätze: Die Studie zeigt auf, dass treue Kunden über ein Printmailing nicht nur zu einem neuerlichen Kauf motiviert werden, sondern dass sie sogar durchschnittlich um +6,4 % mehr ausgeben als bei ihrer letzten Bestellung.
  4. Print ist wirtschaftlich: Ja, Produktion und Porto eines Mailings kosten, aber am Ende zahlt sich die Investition aus. Die höheren Durchschnittswarenkörbe (siehe Punkt drei) und die hohe Responsequote machen Printmailings für Online-Shops profitabel. Der RoAS (Return on Advertising Spend) liegt laut der Studie im aktuellen Jahr bei 734 %. Das bedeutet: Jeder eingesetzte Euro bringt einen Umsatz von 7,34 Euro!
  5. Print schafft Vertrauen: „Tell a Friend“ – kaum etwas ist im Verkauf wertvoller als eine Empfehlung, die von einem guten Freund kommt. In der Studie haben 47 % der teilnehmenden Online-Shops einen zusätzlichen Gutschein für Freunde und Familie beigelegt. Tatsächlich wurden 15 % aller Käufe mit einem „Freunde-Gutschein“ ausgelöst.

Darüber hinaus zeigte sich in der Studie erneut, dass Mailings an Bestandskunden dann am effektivsten sind, wenn sie kurz nach deren letzten Kauf versandt werden. Die Conversion Rate sinkt mit jedem Monat, der nach einem Einkauf verstreicht. Weitere wichtige Erkenntnisse für alle Betreiber von Online-Shops: Kunden, die häufig kaufen, reagieren am aktivsten auf Printmailings mit Gutscheinen. Gegenüber Erstbestellern erzielt die Gruppe der treuen Kunden eine dreifach höhere Conversion Rate. Je öfter ein Kunde online bestellt, umso größer ist die Wirkung eines Printmailings.

Prozent-Gutscheine schlagen Euro-Gutscheine

Ob Rabattflyer mit Gutscheinkarte, Selfmailer Coupon oder die Postkarte Coupon: Wir haben alle Printprodukte, die Sie benötigen! Wichtig ist, was Sie daraus machen. Und auch dazu liefert die aktuelle CMC-Studie wertvolle Erkenntnisse: Prozent-Gutscheine liegen gegenüber Euro-Gutscheinen klar vorne. Sie erzielen sogar eine um durchschnittlich 23 % höhere Conversion Rate! Auch die Höhe des Gutscheinangebots ist entscheidend. Höhere Prozent-Gutscheine erzielen deutlich bessere Ergebnisse. So hat sich die CVR im Vergleich zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Rabatt-Angebot um +61 % gesteigert. Der durchschnittliche Warenkorb erhöhte sich um +28 %. Auch der RoAS (Return on Advertising Spend) ist umso höher, je größer der Wert des Gutscheins ist.

Balkendiagram, das die Conversion-Rate nach Gutscheinart zeigt. Fester Betrag: 3,4%, Prozentwert: 4,2%

Postalische Mailings an Bestandskunden: einfach und rechtssicher

Neben den wirtschaftlichen Faktoren zählen beim Versand von Mailings auch rechtliche. Mailings an Bestandskunden, die per Post verschickt werden, sind datenschutzkonform und kommen ohne Double-Opt-in aus. Kurz zusammengefasst sprechen die Betreiber der CMC-Studie folgende Empfehlungen aus:

  • Pflegen Sie Ihre Kundendaten! Nicht nur Adressen, auch Daten zur Kaufhistorie sollten jederzeit aktuell und abrufbar sein.
  • Analysieren und clustern Sie Ihre Bestandskundschaft, um eine gute Conversion Rate sicherzustellen.
  • Sparen Sie nicht bei der Gutscheinhöhe! Höhere Rabatte lösen mehr Verkäufe aus und steigern die Umsätze.
  • Wählen Sie eine lange Gutschein-Laufzeit. Mehr als die Hälfte der Bestandskunden entscheidet sich erst fünf Wochen oder sogar noch später für einen Kauf.

Insgesamt unterstreicht die CMC Print-Mailing-Studie 2022 deutlich die verkaufsfördernde Wirkung von Printmailings. Machen Sie es den erfolgreichen Online-Shop-Betreibern nach und gestalten Sie zusammen mit uns Ihr nächstes Mailing an Bestandskunden! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Quelle:Studie des Collaborative Marketing Clubs in Kooperation mit Deutsche Post Download unter www.collaborativemarketingclub.com

Die Deutsche Post läutet ab Februar 2021 eine neue Ära für Briefmarken in Deutschland ein. Briefmarken mit einem sogenannten Matrixcode neben dem eigentlichen Motiv ermöglichen Kunden eine Basis-Sendeverfolgung und erhöhen die Transparenz und Fälschungssicherheit. Ab dem Jahr 2022 sollen alle Briefmarken den Matrixcode tragen. Für Post-Vorstand Tobias Meyer steht fest, dass die Dienstleistung der Deutschen Post dadurch noch sicherer und zuverlässiger wird. Und für Philatelisten sogar noch interessanter!

An welche Stelle die (neuen ebenso wie die alten) Briefmarken auf Ihren Postkartenmailings gehören und welche Designvorgaben Sie sonst noch beachten müssen, haben wir im Blogartikel Postkarten mit Adressfeld richtig gestalten zusammengefasst.

Quelle: Deutsche Post AG, 2021

Deutsche Briefmarken mit Matrixcode als „neue Briefmarken-Generation“

In einem ersten Schritt gibt es die 80-Cent-Marken mit integrierter Sendungsverfolgung. Wie die Deutsche Post informiert, wird der Matrixcode der Briefmarke an zwei Stellen des Sendungsweges gescannt. Kunden können über die App Post & DHL verfolgen, wann ein Brief mit Matrixcode-Marke im Briefzentrum der Abgangsregion bearbeitet wurde und wann er in der Zielregion angekommen ist. Bei der Zustellung der Sendung erfolgt allerdings kein neuerlicher Scan. Wer wissen will, ob der Adressat den Brief erhalten hat und das per App überprüfen möchte, muss sich für den Versand per Einschreiben entscheiden. Für Unternehmen bedeuten die Briefmarken mit Matrixcode jedoch große Vorteile: Die neuen Briefmarken sind fälschungssicherer und können nicht ein zweites Mal benutzt werden. Eine Weiterverwendung war bislang möglich, sobald ein Postwertzeichen aus Versehen nicht gestempelt wurde. Die Deutsche Post tritt mit der Briefmarke mit Matrixcode auch den Kampf gegen Kriminelle an, die schwarze Tinte der bisherigen Marken abgewaschen und das Postwertzeichen illegal verkauft haben. Die Matrixcode-Briefmarken werden künftig übrigens auch digital entwertet – eine völlig neue Ära der Briefmarke eben!

Zusatzinfos zu Matrixcode-Briefmarken in der Post-App

Auch für Philatelisten ist die Matrixcode-Briefmarke des digitalen Zeitalters interessant. Über die Post-App können Kunden erfahren, welches Motiv die Marke trägt, wer sie grafisch gestaltet hat, wann die Erstausgabe erfolgte und warum sich die Deutsche Post für das jeweilige Motiv entschieden hat. Die erste Briefmarke mit Matrixcode vom 04. Februar 2021 trägt übrigens den Aufdruck „digitaler wandel“. Das blaue Gesicht auf der 80-Cent-Marke verkörpert die künstliche Intelligenz, der Schriftzug „digitaler wandel“ macht deutlich, dass auch die Post künftig auf Digitalisierung setzt. Entwertet werden die neuen Briefmarken über das Auslesen der Codes in den Sortierzentren der Deutschen Post. Alle Codes werden in einer Datenbank gesichert; auf diese Weise ist keine zweite Verwendung möglich. Ungewöhnlich ist die neue Stempelfarbe: Blau statt Schwarz. Die blaue Farbe macht es möglich, dass Matrixcodes auch nach dem Abstempeln gescannt werden können.

Mit der DV-Freimachung und dem DataMatrix-Code Sendungen als Dialogpost verschicken

„DV-Freimachung“ bedeutet „Datenverarbeitungs-Freimachung“. Die DV-Freimachung ist eine elektronische Variante der Frankierung und wird im Gegensatz zur neuen digitalen Briefmarke, die für Privatkunden konzipiert wurde, von Großkunden in Anspruch genommen. Der kleine quadratische Datamatrix-Code enthält alle Informationen, die eine Sendung haben muss. Außer der Adresse des Empfängers sind keine weiteren Aufdrucke nötig. Wer sein Mailing per Dialogpost mit DV-Freimachung verschickt, darf sich über eine größtmögliche Portooptimierung freuen. Eine Sendung mit DV-Freimachung ist gleich nach dem Kuvertieren versandfertig. Über den Einlieferungsbeleg für Dialogpost kann man als Zusatzleistung „TRACK&MATCH“ buchen. Eine Broschüre der Deutschen Post informiert ausführlich über die DV-Freimachung und gibt Hinweise für die Anwendung.

Weitere Informationen und einen Überblick unserer Leistungen erhalten Sie in unserem Lettershop.

Mailings wirken, und das gerade in der Corona-Krise! „Vorsprung durch Wissen“ heißt die Studie, die das Schweizer Beratungs- und Forschungsunternehmen Accelerom AG im April 2020 durchführte. 4.500 Erwachsene in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich wurden online dafür befragt. Eine wichtige Erkenntnis daraus: In unsicheren Zeiten haben Menschen das Bedürfnis nach verlässlicher Information. Direct Mailings erweisen sich hier als Garant für glaubwürdige und seriöse Werbung.

Werbe-Touchpoints: Was versteht man darunter?

Touchpoint meint im Marketing den Schnittpunkt, an dem ein Interessent während seines Kaufentscheidungsprozesses mit dem Angebot in Kontakt kommt. Der Begriff wird auch synonym für On- und Offline-Kanäle verwendet. Touchpoints können unter anderem Mailings, ein Plakat, eine Website oder ein Telefonat sein.

Das Direct Mail: Ein wesentlicher Bestandteil im optimalen Touchpoint-Mix

Über 80 analoge und digitale Touchpoints hat Accelerom für seine Studie im April 2020 analysiert, so Managing Director Christoph Spengler. Besonderes Interesse galt den sogenannten Paid-Media-Touchpoints, wie etwa Inseraten oder der Fernsehwerbung. Mithilfe seiner Optimierungsalgorithmen konnte das Unternehmen am Ende auch die wirkungsvollste Kombination aus Push-Medien herausfiltern: Sie umfasst laut Accelerom TV-Werbung, Anzeigen in Kundenmagazinen, Verkehrsmittelwerbung, Radiowerbung, Anzeigen in Gratiszeitungen, Anzeigen in Bezahlzeitungen und eben analoge Mailings. Besonders bemerkenswert: Der optimale Mix enthält keinen digitalen Touchpoint. Natürlich kann sich der Touchpoint-Mix je nach anvisiertem Ziel und Zielgruppe ändern.

Crossmediales Marketing: Auch hier performen Mailings nach wie vor!

Das Marketing unterscheidet Push- und Pull-Kommunikation. Push-Werbung, also jene, die Information zu den Konsumenten bringt, bevor ein Bedürfnis entsteht, erzielt mit analogen Touchpoints mehr Reichweite. Suchen hingegen Konsumenten im Internet aktiv nach einem Angebot, werden die Pull-Kommunikation und die digitalen Kanäle deutlich stärker. Das bedeutet: Setzen Sie auch auf crossmediales Marketing und nach wie vor auf die Wirkung persönlich adressierter Werbesendungen! Auch wir von MKM konnten in den letzten Monaten unsere Kunden gut zu Hause erreichen – nicht nur, um für unsere Produkte und Lettershop-Leistungen zu werben, sondern auch, um über Änderungen und Neuerungen im Dienstleistungsbereich zu informieren. Wie eingangs erwähnt: Mailings punkten immer noch mit den Werten Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit, besonders in der Krise.

Ein Tipp vom Experten für die Vorbereitung auf die Erholungsphase nach der Krise

Managing Director Christoph Spengler empfiehlt, sich in Kunden und Interessenten hineinzuversetzen und entsprechend zu denken und zu handeln. Worüber möchten Kunden informiert werden? Wie möchten Sie informiert werden? Welche Wünsche gibt es neben den Informationsbedürfnissen? Accelerom ging für seine unabhängige Multi-Länder-Studie unter anderem Fragen nach, die auf die Informationsbeschaffung, die Meinungsbildung und Ängste in Krisenzeiten abzielten.

Den fünf Segmenten, die das Forschungsunternehmen herausgefiltert hat – von den unbesorgten Angepassten über die sachlichen Realisten, den zweifelnden Skeptikern, den ängstlichen Zukunftsdenkern und den besorgten Hypochondern –, hat der Artikel über Touchpoints in Corona-Zeiten einen Abschnitt gewidmet. Wir finden: Das sind wertvolle Informationen, die wir als Unternehmer nützen können, um gut vorbereitet in die Erholungsphase nach der Krise zu starten!

Weihnachtsmailings? Können wir richtig gut, und das schon seit beinahe 20 Jahren! Unser vielfältiges Sortiment an Weihnachtskarten, Adventskalendern, Klappkarten und Postkarten erweitern wir laufend. Über 30 weihnachtliche bildpersonalisierte Motive, Überraschungseffekte, konturgestanzte Karten – die Wahl könnte einem beinahe schwerfallen. Lassen Sie sich inspirieren! Die folgenden Weihnachtsmailings bereiten Ihren Geschäftspartnern garantiert viel Freude und bieten manchen sicherlich auch Trost in dieser turbulenten Zeit.

Popup-Karte mit heraustrennbaren Weihnachtskugeln

Covid-19 führt in der Arbeitswelt vermehrt zu räumlicher Trennung. Viele von uns arbeiten teilweise oder sogar ganz im Homeoffice. Die Popup-Karte mit heraustrennbaren Weihnachtskugeln tut in diesem Jahr gleich mehrfach Gutes! Zum einen bringt der Popup-Effekt wirklich jeden zum Schmunzeln. Zum anderen schafft die Personalisierung dieser außergewöhnlichen Weihnachtskarte eine besondere Nähe. Und zu guter Letzt lässt sich der Arbeitsplatz mit den heraustrennbaren Kugeln sogar verschönern! Jede Kugel hat ein vorgefertigtes Loch, durch das nur ein hübsches Band oder ein Faden gezogen werden braucht. Unsere jahrelange Erfahrung hat uns gezeigt, dass diese Spielerei überaus beliebt ist. Wir wissen auch, dass Weihnachtsdeko im Büro bereits in der Adventszeit aufgehängt wird oder über die Feiertage hinaus dortbleibt. Also tut diese weihnachtliche Popup-Karte auch Ihnen und Ihrem Unternehmen Gutes: Ihre Werbung fällt täglich ins Blickfeld, und das über mehrere Wochen!

Aufkleberpostkarte mit individuell bedruckbaren Christbaumkugeln

Weihnachtskarte mit ChristbaumkugelEs gibt Menschen, die kleben für ihr Leben gern. Vor allem dann, wenn sie mit Aufklebern zu bestimmten Anlässen Schnäppchen ergattern können. Im Einzelhandel eignet sich der Countdown bis Weihnachten besonders gut dafür, Kunden mit Wochenrabatten in Ihr Geschäft zu locken. Als Anbieter sollte man aber nicht nur mit Rabatten seinen Kunden Freude bereiten! Fleißige Weihnachtspost-Schreiber etwa sind dankbar für die Gelegenheit, mit bunten Aufklebern ihre eigene Weihnachtspost verschönern zu können. Auch auf Geschenken machen sich die bunten Christbaumkugeln gut! Wie alle unsere Mailings kann auch die Aufkleberpostkarte personalisiert werden. Und wie immer können Sie sich auf eine tadellose Qualität verlassen. Die Christbaumkugeln lösen sich problemlos von der Weihnachtskarte und haften anschließend zuverlässig. Als DIALOGPOST verschickt haben Sie mit dieser Weihnachtskarte übrigens ein preislich sehr attraktives Werbemittel zur Verfügung.

Bildpersonalisierte Weihnachtskarte

Zwei Karten Weihnachtsmailing mit Christbaumkugeln und PlätzchenteigSeit Jahren ein Dauerbrenner unter unseren Weihnachtsmailings: die bildpersonalisierte Weihnachtskarte mit der fotorealistischen Integration von Vornamen oder ganzen Namen. Schicken Sie uns eine Excel-Liste mit den Namen Ihrer Kunden! Wählen Sie Weihnachtsmotive, die Ihnen gefallen, und wir gestalten für Sie individuelle, personalisierte Weihnachtsgrüße, die Ihre Kunden schlicht und einfach verzaubern. Eine moderne Technologie macht es uns möglich, Namen auf Tassen, Lebkuchenherzen, Keksen, an einem winterlichen Sternenhimmel oder ganz klassisch auf Christbaumkugeln erscheinen zu lassen. Die bildpersonalisierte Weihnachtskarte begeistert als Klappkarte oder als Postkarte. Was Weihnachten 2020 ganz besonders macht: Persönliche Weihnachtsgrüße bestärken das Wir-Gefühl. Besinnen wir uns darauf, dass wir diese Krise gemeinsam meistern und uns gegenseitig unterstützen. Ihre Kunden werden sich in diesem Jahr über persönliche, motivierende Zeilen ganz besonders freuen!

Ein Weihnachtsbaum als konturgestanzte Karte

Unsere konturgestanzten Karten verarbeiten wir mit höchster Präzision. Demzufolge ist auch eine Weihnachtskarte in Form eines Tannenbaums eine leichte Übung für uns! Weil unsere konturgestanzten Postkarten über ein großes Grundformat verfügen, bleibt für Ihren Text auf der gestanzten Karte ausreichend Platz. Apropos Text: Haben Sie genug von Floskeln wie „Weihnachten steht vor der Türe“ oder „Alle Jahre wieder“? Unser Tipp: Überlegen Sie, ob Sie Ihren diesjährigen Weihnachtsgruß mit einer kleinen Geschichte verknüpfen können, zum Beispiel mit einem Firmenjubiläum, dem Jahrtag einer Erfindung in Ihrem Betrieb oder mit einer netten Anekdote. Im Jahr 2020 feierte Deutschland beispielsweise 30 Jahre Wiedervereinigung. 2020 galt auch als Beethoven-Jahr, vor 25 Jahren erschien der „Earth Song“ von Michael Jackson und Lena Meyer-Landrut bescherte uns vor 10 Jahren den Sieg beim Eurovision Song-Contest. So schnell vergeht die Zeit! Kleine Storys aus vergangenen Jahren lassen uns in Erinnerung schwelgen und trösten uns gleichzeitig darüber hinweg, dass es nach weniger guten Zeiten immer wieder Anlass zu Freude und zum Feiern gibt.

Mit einem Weihnachtsmailing die Geschäftsbeziehung pflegen

Gerade zu Weihnachten ist es unverzichtbar, aufrechte Geschäftsbeziehungen zu pflegen. Wer jetzt nicht auf seine Bestandskunden achtet, läuft Gefahr, ihre Loyalität aufs Spiel zu setzen. Es braucht nicht viel, um eine gute Kundenbeziehung aufrechtzuerhalten! Ein personalisierter Weihnachtsgruß kann genügen. Wer darüber hinaus auf eine der ungewöhnlichen Aufmachungen von selfmailer.com setzt, erspielt sich einen echten Vorteil. Unser Tipp: Arbeiten Sie für 2021 einen Redaktionsplan aus. Überlegen Sie, mit welchen Inhalten und zu welchen Anlässen Sie mit Ihren Geschäftspartnern am besten im Dialog bleiben. Setzen Sie auf einen Mix aus guten Mailing-Produkten, klar definierten Zielgruppen und der richtigen Dosis Emotion. Was online klappt, funktioniert auch analog. Sehr gerne beraten wir Sie zu unseren Produkten und unseren Möglichkeiten. Wir sind uns sicher: Das Wirtschaftsjahr 2021 schaffen wir gemeinsam!

Immer wieder wollten überzeugte Online-Marketeers Printmailings totsagen. Jedoch nicht einmal eine veritable Krise wie die der Corona-Pandemie schafft es, analoge Mailings aus den obersten Rängen erfolgsbringender Werbemaßnahmen zu verdrängen. Es zeigt sich: Gerade jetzt, während der Wiedereröffnung des stationären Handels, kommt postalischer Werbung eine hohe Bedeutung zu.

Werben Sie dort, wo die Kunden sind: Zuhause!

In der Zeit der langsamen Wiedereröffnung möchten sich Konsumenten in Ruhe informieren. Wo trifft man sie zurzeit dabei an? Richtig, in ihren eigenen vier Wänden! Alles, was der Briefkasten hergibt, wird aufmerksam gelesen. Sollten Konsumenten nicht sofort Zeit haben, sich der Werbung zu widmen, bleiben die Werbeunterlagen bis zu einem halben Jahr im Haushalt liegen, wie die letzte Studie des Collaborative Marketing Clubs (CMC) ergeben hat. Ideal, um Gutscheine und Coupons mit längerer Gültigkeit zu verschicken! Abtrennbare Coupons oder Rabattmarken für Bestandskunden drücken Wertschätzung aus und erhöhen die Kundenbindung. Ein Gutschein für Haushalte in unmittelbarer Nachbarschaft zu Ihrem Laden, der gegen ein kleines Geschenk Vorort eingelöst werden kann, kann Ihnen nachhaltig neue Kunden bescheren.

Warenproben und effektvolle Mailings verschicken

Kennen Sie unsere Mailingbox und unser Kreuzmailing? Mit beiden Mailings haben Sie Tools zur Hand, die der Onlinewerbung gänzlich versagt bleiben. Mit der Mailingbox verschicken Sie Produktproben, die Konsumenten zu Hause testen, fühlen, schmecken oder riechen können. Gekauft wird anschließend natürlich bei Ihnen im Laden! Der Kreuzmailer ist so beschaffen, dass er einen kleinen – wesentlich teureren – Katalog ersetzen kann. In Kombination mit einem kleinen Give-away weckt diese Form analoger Werbung Neugier, schafft Vertrauen und stärkt nachhaltig die Beziehung zu Ihren Kunden.

Nichts geht über Personalisierung

Im Briefkasten genießen Sie als Werbetreibender zurzeit die volle Aufmerksamkeit. Umso besser, dass wir von Selfmailer.com über ausgereifte technische Möglichkeiten verfügen, ein Mailing mehrfach zu personalisieren, etwa mit Geo-Personalisierung! Konsumenten sind jedes Mal beeindruckt, wenn sie bereits beim Öffnen des Briefkastens ihren Namen – optisch ansprechend hervorgehoben – am Umschlag des Mailings oder auf der Postkarte entdecken. Bitte überprüfen Sie, bevor Sie Ihre Excel-Liste zur Aufbereitung eines Mailings an uns weiterleiten, ob alle Daten aktuell ist. Haben Sie alle Kunden und Interessenten mit Vor- und Nachnamen erfasst? Sind die Namen richtig geschrieben? Sie wissen bestimmt aus eigener Erfahrung, dass ein falsch getippter Name den Wow-Effekt der Aussendung völlig zunichtemachen kann.

Nichts geht über Emotionen

Aufwühlende Wochen liegen hinter uns. Vieles hat uns verunsichert und wir mussten auf einiges verzichten. Zeigen Sie jetzt, dass Sie für Ihre Kunden und Interessenten da sind! Punkten Sie mit Ihrer Verlässlichkeit, mit Ihrer Loyalität, Ihrem einzigartigen Service und Ihren hochwertigen Produkten. Ganz wichtig: Wecken Sie Emotionen! Positive Gefühle sorgen nachweislich für eine nachhaltige (Kunden-)Bindung. Wir Menschen möchten uns zugehörig und verstanden fühlen oder auch mit etwas Schönem überrascht werden. Achten Sie in Ihren Texten auf eine positive Sprache! „Freuen“ Sie sich auf ein baldiges Wiedersehen, „danken“ Sie Ihren Kunden für Ihre Treue und erklären Sie, auf welche Weise sie von Ihrem Angebot „profitieren“. Ein positives Wording ist für jedes Mailing ein Muss, egal, ob Sie Bestandskunden anschreiben oder Einmalkäufer zur Wiedereröffnung Ihres Geschäfts einladen.

Achtung auf den werblichen Charakter Ihres Mailings!

Zu guter Letzt ein wichtiger Hinweis für den Versand Ihres Mailings per Dialogpost: Seit 2019 dürfen nur noch jene Sendungen zum vergünstigten Dialogpost-Tarif verschickt werden, die einen werblichen Inhalt aufweisen. Das bedeutet, dass sich Ihre Aussendung in Text und Aufmachung nicht ausschließlich auf Informationen zur Wiedereröffnung oder auf die Öffnungszeiten beschränken darf! Ein Mailing, das zum vergünstigten Dialogpost-Tarif verschickt wird, muss dazu anregen, ein Produkt zu kaufen, eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder die Kundenbindung fördern.

Sie sehen: Auch oder gerade in Zeiten der Corona-Krise – und darüber hinaus – sind postalische Mailings wirkungsvolle Werkzeug, um mit Kunden und Interessenten in Kontakt zu bleiben und Sympathien aufrechtzuerhalten. Dafür eignen sich alle Formate und Aufmachungen – von der Postkarte über den klassischen Brief im A4-Format bis hin zum raffinierten Selfmailer. Wir beraten Sie gerne!

Die aktuelle Situation rund um die Corona-Krise stellt alles auf den Kopf. Es scheint, als würde nach dieser Zeit nichts mehr sein, wie es einmal war. Doch ist das wirklich so? Hand aufs Herz: Termine, Stress und festgefahrene Mechanismen hatten uns im Arbeitsalltag ganz schön im Griff. Werte, die uns einst lieb und teuer waren, sind vielfach in Vergessenheit geraten. Wie ist das mit der viel beschworenen Loyalität, mit dem bedingungslosen Kundenservice und der nachhaltigen Kundenbindung? Haben wir Instrumente im Kundenbeziehungsmanagement tatsächlich nur mechanisch bedient oder waren wir mit Herz und Seele dabei, unsere Kunden zu begeistern? Wir finden: Die Wiederbelegung wesentlicher Werte hat eine neue Chance verdient. Zusammenhalt und Loyalität neu zu leben wird wieder wichtig – jetzt und in Zukunft!

Loyale Bestandskunden als wichtigste Säule im Verkauf

Jeder kann es nachrechnen: Es kostet ein Unternehmen mehr, neue Kunden zu gewinnen als bestehende zu pflegen. Neue Kunden müssen mehrmals angesprochen und mit Geschenken oder Einstiegsrabatten regelrecht angelockt werden. Loyale Bestandskunden hingegen kommen zu Ihnen, weil Sie von Ihnen, Ihrem Angebot und Ihrem Unternehmen überzeugt sind. Sie diskutieren Ihre Preise kaum oder gar nicht, zahlen pünktlich und empfehlen Sie aktiv weiter. Passiert einmal ein Fehler, sind sie eher bereit, darüber hinwegzusehen. Darüber hinaus kennen Sie als Unternehmer die Erwartungen und Bedürfnisse Ihrer Bestandskunden und können Ihre Angebot exakt darauf zuschneiden. Allerdings: Die Beziehung zu loyalen Bestandskunden muss gekonnt aufrechterhalten werden. Wertschätzung und echte Kundenorientierung wollen wirklich gelebt werden. Die aktuelle Situation lässt es erahnen: Werte wie Respekt, Vertrauen und Sicherheit werden von immer mehr Menschen neu entdeckt, nach der Krise bestimmt mehr denn je!

Mit personalisierten Mailings die Beziehung zu Bestandskunden aufrechterhalten

Kein anderes Instrument im Verkauf ersetzt ein persönliches Verkaufsgespräch so gut wie ein analoges, personalisiertes Mailing. Mit einem persönlich adressierten Werbebrief haben sie die Möglichkeit,

  • Ihren Kunden als Mensch anzusprechen und nicht als Teil einer definierten Zielgruppe,
  • die Aussendung so zu gestalten, als gelte sie nur diesem einen Kunden alleine,
  • mit einer wohldosierten Prise Emotion den Kunden auf der Beziehungsebene zu erreichen und
  • den Kunden mit einem Response-Element zu aktivem Handeln aufzufordern.

Vergessen Sie nicht: Ihr Kunde war bereits nach dem ersten Kauf zufrieden oder Sie haben seine Erwartungen sogar übertroffen - er war von Ihnen begeistert! Belassen Sie es nicht bei diesem Zustand. Bleiben Sie im Dialog! Demonstrieren Sie Nähe, zeigen Sie Wertschätzung und beweisen Sie Verlässlichkeit. Auf diese Weise gelangen Sie von der reinen Kundenzufriedenheit zu nachhaltiger Kundenbindung und schließlich zu der für alle Unternehmen so wichtigen Kundenloyalität.

Pflegen Sie die Loyalität Ihrer Kunden – mehr denn je!

Ein Kunde, der sich Ihrem Unternehmen verbunden fühlt, bleibt Ihnen treu – auch ohne materielle Anreize. Allerdings: Absolute Treue wie im Privatleben gibt es im Geschäftsleben kaum. Die einmal erworbene Loyalität muss immer neu verdient werden. Setzen Sie alles daran, seine Loyalität aufrechtzuerhalten – zu Ihrem Unternehmen und zu Ihrer Marke. Pflegen Sie Ihr Image, bleiben Sie sichtbar! Mit persönlich adressierten Mailings wie dem Rund-Mailing, dem Starfolder 3D oder dem Kreuzmailing erzählen Sie Geschichten, die Emotionen wecken und Kunden begeistern. Beleben Sie Werte, die Ihnen wichtig sind, wieder neu, und tragen Sie sie nach außen. Es ist erwiesen, dass Kunden am liebsten jene Marken von Unternehmen kaufen, mit denen sie sich identifizieren. Indem Sie transparent kommunizieren und im Dialog bleiben, vermitteln Sie Ihren Kunden das Gefühl, diese gemeinsamen Werte zu leben. Das schafft eine nachhaltige Beziehung und stärkt das Vertrauen.

Ehemalige Kunden mit personalisierten Mailings zurückgewinnen

Untersuchungen zeigen, dass viele ehemalige Kunden bereit sind, zu Anbietern zurückzukehren – wenn sich das Unternehmen ernsthaft um sie bemüht! Es zahlt sich aus, zu analysieren, welche Kunden so rentabel sind, dass sich das Zurückholen lohnt. Wichtig dabei ist allerdings, dass zwischen dem letzten Kauf und der Reaktivierung nicht zu viel Zeit verstreicht. Die Experten des Collaborative Marketing Clubs, die jährlich eine Dialogmarketing-Studie veröffentlichen, sprechen von einem maximalen Zeitraum von 12 Monaten. Mit einem persönlich adressierten Mailing kann ein Zurückholen gut gelingen.
Wie für alle Zielgruppen gilt: Schaffen Sie Werte, mit denen sich Ihre Kunden identifizieren. Zeigen Sie Ihr Fachwissen, positionieren Sie sich als Experte! Gerade in schwierigen Zeiten braucht es verlässliche Problemlöser, die rasch und unbürokratisch für Ihre Kunden da sind. Schaffen Sie unter Umständen finanzielle Anreize, wie Rückkehrprämien, Preisnachlässe oder Bonuspunkte. Dafür eignen sich Klassiker wie die Postkarte Coupon oder der Selfmailer Coupon.

Keine wesentlichen Einschränkungen im Service der Deutschen Post AG

Wie die Deutsche Post AG in einer aktuellen Information mitteilt, gibt es bislang keine wesentlichen Einschränkungen ihrer Dienstleistung in Deutschland. Lediglich bei internationalen Sendungen kann es zu Laufzeitverzögerungen kommen. Die Postauflieferung übernehmen wie immer wir für Sie. Da die Auflieferung gesammelt erfolgt und die Deutsche Post AG entsprechende Vorsorgemaßnahmen in den Abläufen trifft, werden Kontakte und somit das Risiko der Weiterverbreitung des Corona-Virus auf ein Minimum reduziert.

Besuchen Sie die Seite unseres Lettershops für weitere Informationen.

In schwierigen Zeiten ist Dialog unverzichtbar: Halten wir zusammen!

Wir wissen: Durch die aktuelle Krise geraten viele Unternehmen unter Druck. Wir wünschen allen, dass Abverkäufe oder massive Rabatt-Aktionen weitgehend vermieden werden können. Gleichzeitig besteht gerade jetzt die Möglichkeit, mit personalisierten Mailings mit Kunden im Dialog zu bleiben. Das können Sie kommunizieren: Fordern Sie Zusammenhalt ein, animieren Sie Ihre Kunden, bei Ihnen als heimischen Betrieb zu kaufen. Pflegen Sie Ihr Image. Vermitteln Sie Werte, die Ihnen wichtig sind und für die Sie einstehen. Wecken Sie Emotionen, begeistern Sie Ihre Kunden, beweisen Sie Ihre Expertise! Die Aufbereitung eines Mailings braucht Fachwissen, der schriftliche Dialog etwas Fingerspitzengefühl. Wir helfen Ihnen gerne dabei, diese Herausforderung zu bewältigen!


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Selfmailer.com Geschäftsführer Thomas Müller
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Thomas G. Müller
Geschäftsführer

Umweltschutz liegt uns am Herzen. Das zeigt zum einen unser Bienenprojekt mit dem Bienen-Experten Vincent Van Vliet auf unserem Firmengelände. Oder überhaupt die Tatsache, dass wir unseren Jahresverbrauch an Strom aus unserer hauseigenen Photovoltaik-Anlage beziehen. Der Einsatz von FSC-Papieren, die Vermeidung von Lösemitteln in der Druckproduktion und die Nutzung von Abwärme zu Heizzwecken tragen ebenfalls zu unserem Bemühen bei, unseren ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten.

Die anhaltenden Diskussionen um den weltweiten CO2-Verbrauch haben unser Interesse auf ein Thema gelenkt, das uns als Mailing-Anbieter konkret betrifft: Verursachen E-Mails im Vergleich zu Briefen weniger CO2? Das haben unsere Recherchen ergeben:

Rebound-Effekt beim Versand von E-Mails

„Rebound-Effekt“ bedeutet auf Deutsch „Abprall- oder Rückschlageffekt“. Was ist im Zusammenhang mit E-Mails damit gemeint? Der Versand und das Lesen einer normalen E-Mail verursachen in Deutschland aktuell 10 Gramm Kohlenstoffdioxid. Das entspricht der Klimabilanz einer Plastiktüte. Im Vergleich dazu verbraucht ein Brief, der mit Tinte auf Papier gedruckt und auf der Straße transportiert wird, im Schnitt 20 Gramm CO2. Der größte Verbrauch geht dabei auf den Transport zurück. Allerdings: Die Deutsche Post AG möchte ihre Fahrzeugflotte auf klimaschonende Elektroautos umrüsten. Wie kommt es nun zum Rebound-Effekt? Die Masse macht’s! Die französische Fernsehanstalt France Télévisions hat im Januar 2018 erhoben, dass ein französischer Angestellter im Schnitt 33 E-Mails pro Tag verschickt und im Gegenzug 55 erhält. Dabei entstehen so viele Treibhausgase wie bei einer 11 Kilometer langen Autofahrt! Dazu kommen 12 Liter Wasser für die Kühlung von Servern.
Fazit: Der enorme Versand an E-Mails stellt im Gegensatz zum Briefverkehr eine Effizienzsteigerung dar. Der ursprüngliche Energievorteil (10 Gramm CO2 pro E-Mail im Gegensatz zu 20 Gramm pro Brief) wird teilweise wieder aufgehoben.

Was können wir tun, um den CO2-Verbrauch beim Versand von E-Mails zu reduzieren?

  1. Werbebriefe per Post verschicken anstatt Newsletter zur Akquise versenden! E-Mails oder online gespeicherte Daten in Sozialen Netzwerken liegen weltweit auf 45 Milliarden Servern in Rechenzentren. Diese Server verbrauchen beim Hochfahren und bei der Kühlung sehr viel Energie. Der Fachausdruck dafür: ruhende Verschmutzung.
  2. E-Mails regelmäßig löschen. Den Papierkorb ebenso regelmäßig entleeren. Laut eines Tests eines deutschen E-Mail-Anbieters sparen 180 endgültig gelöschte E-Mails pro Jahr etwa 1 Gramm CO2. Würden also alle User regelmäßig ihren Datenmüll löschen, könnten tausende Tonnen CO2 im Jahr gespart werden.
  3. Die Zahl der Empfänger reduzieren. Sind alle Adressen noch relevant? Unser Tipp: Überprüfen Sie regelmäßig die Anzahl der Empfänger Ihrer Newsletter und rechnen Sie hoch. Ganz einfach geht das mit dem CO2-Kalkulator von CW Jobs.
  4. Fotos in niedriger Auflösung oder nur Hyperlinks anstatt Anhänge verschicken.
  5. Einen Spam-Filter gegen unerwünschte Werbung installieren. Spam-E-Mails sind nicht nur ärgerlich für die Empfänger. Sie verursachen eine enorme Menge unnötiger Treibhausgase! Gemäß unserer Recherche sind 55,4% der weltweit versandten E-Mails in Unternehmen Spam-E-Mails (Quelle: statista, November 2019)! Eine Spam-E-Mail verursacht zwar immer noch 0,3 Gramm CO2 (wenn sie nicht geöffnet wird), aber ein wenig Einsparung bringt die Maßnahme in Summe doch.

Mit Mailings per Post etwas gegen die ruhende Verschmutzung tun

Newsletter und E-Mails für Akquise und Verkauf zu verschicken spart Kosten für Druck und Porto, keine Frage. Wird jedoch jeder Newsletter, jede E-Mail tatsächlich gelesen?

Mailings per Post zu verschicken ist nicht nur eine aktive Maßnahme gegen die ruhende Verschmutzung. Werbung per Post wird von Konsumenten immer noch gerne angenommen, wie auch Experte Robert Käfert auf der diesjährigen Online Marketing Rockstars Konferenz erklärte. Die größten Vorteile von postalisch verschickter Werbung sind:

  • Mailings per Post führen zu einer längeren Verweildauer. Eine E-Mail wird selten sofort gelesen. Dasselbe gilt für Werbung per Post. Allerdings: Sie bleibt sichtbar im Haushalt oder im Büro liegen, fällt öfter in den Blick und wird gerne zur Hand genommen, sobald man sich bewusst Zeit dafür nimmt. Daher sind postalische Mailings ein ausgezeichneter Brandingkanal.
  • Hochwertige Materialien demonstrieren Wertschätzung. Während eine E-Mail selten einen persönlichen Charakter aufweist, vermittelt ein Brief oder ein Selfmailer in erstklassiger Aufmachung dem Empfänger das Gefühl, exklusiv angesprochen zu werden.
  • Kein Problem mit der DSVGO. Im Gegensatz zu E-Mails, die den Zweck haben, Kunden zu akquirieren und etwas zu verkaufen, darf Werbung per Post uneingeschränkt verschickt werden, es sei denn, der Empfänger nimmt von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch.

Das britische Portal cwjobs.co.uk schätzt, dass im Jahr 2019 rund 294 Milliarden E-Mails versendet und empfangen wurden. Diese Zahl dürfte bis zum Jahr 2023 auf 347 Milliarden steigen. Umgerechnet sind das 620 Millionen Tonnen CO2 – mehr, als ganz Australien an Kohlendioxid in einem Jahr produziert.

Ein ungewöhnlicher Vorschlag – unserer Umwelt zuliebe

Es wäre doch möglich, den Umweltgedanken oder zumindest das Bemühen um Entschleunigung in unserem Leben auch in die gedruckte Werbung aufzunehmen? Sätze wie „Werbung per Post verursacht weniger Treibhausgase als der Versand von Massen-E-Mails. Mit dieser Aussendung tragen wir aktiv dazu bei, die durch E-Mails verursachte ruhende Verschmutzung einzudämmen.“ oder „Dieser Brief befreit Ihren E-Mail-Posteingang von zu viel Werbung. Lesen Sie ihn in Ruhe, sobald Sie Zeit dafür haben!“ sind mit Sicherheit ungewöhnlich. Aber sie könnten helfen, ein Bewusstsein für die vorherrschenden Problematiken zu schaffen.

Was meinen Sie? Sehr gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung Ihrer Ideen für Ihre nächste Aussendung per Post!

Beim Produkt DIALOGPOST der Deutschen Post AG tut sich einiges, wie wir zuletzt in unserem Blogartikel DIALOGPOST ÄNDERUNGEN 2020 berichtet haben. Die letzten Änderungen betrafen Preisänderungen und neue Maßnahmen, wie etwa die Einführung des Dialogmarketing Einstiegsprodukts Postkarte.

Nun gibt die Deutsche Post AG neue Bedingungen für Sendungsinhalte der DIALOGPOST bekannt: Bislang konnte man über die DIALOGPOST werbliche und nicht werbliche Post verschicken. Ab 1. Januar 2020 dürfen es nur noch Werbesendungen sein, die mittels DIALOGPOST auf den Weg gebracht werden. Der Grund: Der Versand nicht werblicher Post verstößt nach aktueller Rechtsprechung gegen die Vorgaben des Postgesetzes. Von der Änderung betroffen sind übrigens auch Sendungen, die in Deutschland als DIALOGPOST INTERNATIONAL eingeliefert werden.

Was bedeuten diese neuen DIALOGPOST Bedingungen in der Praxis?

Sendungen, die keine werblichen Inhalte haben, können ab 1. Januar 2020 nur noch als Brief oder als Postkarte verschickt werden. Eine reine Inhaltsgleichheit ist keine Voraussetzung mehr dafür, ein Mailing als DIALOGPOST oder DIALOGPOST INTERNATIONAL einliefern zu dürfen.

Was sind werbliche Sendungen?

Per Definition dienen Sendungen mit werblichen Inhalten dazu, neue Kunden und neue Mitglieder zu gewinnen und an sich zu binden. Sie sollen dazu anregen, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen oder zu nutzen. Gleichzeitig dürfen Werbesendungen auch kostenlose Angebote oder Informationen enthalten, die ein Unternehmen, Marken, Produkte oder auch den oder die Anbieter selbst positiv darstellen.

Zu Werbesendungen zählen unter anderem: Mailings mit Gratisproben, Muster oder Mailingverstärker. Mailings dürfen selbstverständlich auch Angebote enthalten, die für Rabattaktionen oder für ein Bonusprogramm werben. Ebenso zulässig: Einladungen zu Events, Festen, Vernissagen oder zu Gewinnspielen, Glückwunsch-Karten und Kundenmagazine. Auch Image- und Parteienwerbung zählt zu werblichen Sendungsanlässen.

Was sind nicht werbliche Sendungen?

Sie möchten eine Markt- oder Meinungsforschung durchführen? Sie möchten über Änderungen in Ihren AGB informieren, Reiseunterlagen, Bestellbestätigungen und Preislisten verschicken oder auf konkrete Nutzungshinweise aufmerksam machen? Alle Sendungen, die ausschließlich allgemeine oder persönliche Informationen zum Hauptzweck haben, dürfen ab dem 1.1.2020 nur noch als Briefpost verschickt werden.

Weitere Informationen zu unserem umfangreichen Service für den Versand von Selfmailern finden Sie auf der Seite Lettershop. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Inhalte Ihrer nächsten Aussendung werblich oder nicht werblich sind, kontaktieren Sie uns bitte! Wir beraten Sie gerne.

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Ihr Start war holprig, ihre darauffolgende Erfolgsgeschichte jedoch fulminant: Die erste Postkarte wurde am 1. Oktober 1869 in Österreich-Ungarn unter dem Namen „Correspondenzkarte“ verschickt. Vier Jahre zuvor erlebte der preußische geheime Postrat Heinrich von Stephan eine herbe Enttäuschung. Er gilt als der eigentliche Erfinder der Postkarte und musste es hinnehmen, dass prüde Gegner Bedenken wegen des Briefgeheimnisses äußerten und sogar den Verfall der guten Sitten befürchteten – sowie sinkende Einnahmen. So kam die Postkarte zu dieser Zeit in Deutschland nicht zustande.

Der Österreicher Emanuel Herrmann griff die Idee auf und regte in einem Artikel der Neuen Freien Presse im Januar 1869 eine neue Form der „Correspondenz“ an. Im Oktober desselben Jahres war es dann soweit: Die erste Postkarte wurde versandt, nämlich von Perg bei Linz nach Kirchdorf. Ihr Inhalt: eine Absprache unter Bekannten für einen Besuch. Der Erfolg der Postkarte war beachtlich. Im ersten Monat ihres Bestehens verkaufte sich die Postkarte in Österreich sagenhafte 1,4 Millionen Mal!

Aus der „Correspondenzkarte“ wird die Postkarte

Im Jahr 1872 wurde aus der „Correpondenzkarte“ die „Postkarte“. 1874 führte der in Bern gegründete Weltpostverein die Weltpostkarte ein. Nun wollte man nicht mehr nur innerhalb eines Landes, sondern weltweit kurze Nachrichten per Karte verschicken! Bis zur Jahrhundertwende war das Layout der Postkarte allerdings nicht sehr attraktiv: Eine Seite war für die Adresse vorgesehen, die andere bot Platz für eine handschriftliche Nachricht. Um 1900 gab es Ansichtskarten in der Form, wie wir sie heute kennen. Text und Adresse wurden auf die Vorderseite geschrieben, ein schmückendes Motiv oder eine Ansicht war auf der Rückseite abgedruckt. Bis zum ersten Weltkrieg wurde die Postkarte milliardenfach verschickt. Auch heute nützen Schreibfreudige die Gelegenheit, Ansichtskarten aus dem Urlaub zu senden oder mittels Postkarte neue Bekanntschaften zu knüpfen. Für Letzteres gibt es seit dem Jahr 2005 Postcrossing, eine Plattform, auf der man in einem ersten Schritt eine Adresse und eine Postcard ID anfordert. Anschließend verschickt man seine Postkarte an diese Adresse und erhält im Gegenzug eine Karte von einem anderen Postcrosser. Eine schöne Sache, wenn man bedenkt, dass auf diese Weise Brieffreundschaften über nahezu alle Landesgrenzen hinweg entstehen.

Die Postkarte ist im Geschäftsleben immer noch ein Renner

Trotz E-Mail, SMS, Nachrichten per WhatsApp und anderen Nachrichtendiensten: Analoge Post ist im Geschäftsleben immer noch ein bewährtes Medium, um den Kontakt zu Kunden und Interessenten aufrechtzuerhalten. In unserem Sortiment befindet sich einiges, womit Sie kurz und eindrucksvoll für ein Produkt oder eine Dienstleistung Werbung machen, zu einem Event einladen oder an einen Termin erinnern können. Die Aufmachungen reichen von einfachen Postkarten im Format A6 und DIN lang bis zu sehr kreativen Karten mit individuellen Konturstanzungen, Türchen-Postkarten und Karten in Maxi-Größe. Neukunden-Akquise, Bestandskunden-Mailing, crossemediale Werbung, Kartengrüße zu großen Festen im Jahreskreis, Postkarten für Rabatt-Aktionen, Sommer- und Winterschlussverkäufe, „Danke“-Karten – Postkarten eignen sich für so gut wie jeden Einsatz im Marketing, und das zu jeder Jahreszeit.

Neu: Die DIALOGMARKETING-Postkarte ab dem 1.1.2020

Schon die Einführung der Postkarte vor 150 Jahren verfolgte das Ziel, die Kommunikation einfacher und günstiger zu machen. Zwei Kreuzer kostete die Postkarte mit aufgedruckter Frankierung. Für einen Brief musste man damals fünf Kreuzer bezahlen. Ab 1.1.2020 bietet die Deutsche Post AG die DIALOGMARKETING-Postkarte an: Mit diesem Service versenden Sie Ihre Werbung um preiswerte € 0,28 pro Sendung. Das Porto für einen Brief, verschickt als DIALOGPOST Standard (0 – 20 g), kostet ab dem 1.1.2020 im Vergleich € 0,30 pro Stück.

Gut zu wissen: Wir von mkm Media erledigen alle Schritte für Sie - vom Gestalten des Layouts über den Druck bis zur versandfertigen Übergabe Ihres Postkartenmailings an die Deutsche Post AG.